7 Tipps, wie du deinen Stoffwechsel anregen kannst

Stoffwechsel anregen

Manchmal kommst du mit einem trägen Stoffwechsel auf die Welt und manchmal entwickelt er sich durch ungünstige Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Doch Beiden kann geholfen werden.

Um deinen Stoffwechsel anzuregen und zu optimieren, gibt es Dinge, die du tunlichst meiden solltest und Dinge, die du auf jeden Fall machen solltest.

5 Tipps, was du tunlichst vermeiden solltest

Zuerst einmal die Dinge, die du nicht tun solltest:

Mache keine Diät

Bei einer herkömmlichen Diät ernährst du dich unterkalorisch, d.h. du isst weniger Kalorien, als dein Körper braucht. Das macht er vielleicht ein paar Tage mit, dann jedoch tritt er auf die Bremse. Dein Körper lebt eigentlich noch in der Steinzeit. Wenn er also merkt, er bekommt wenig zu essen, dass denkt er, dass eine Hungersnot naht. Zumindest mal geht er davon aus, dass schlechte Zeiten gerade herrschen. Deswegen drosselt er seinen Stoffwechsel bzw. seinen Energieverbrauch. Dadurch nimmst du dann nicht, wie gewünscht, ab, sondern genau das Gegenteil. Dein Körper speichert und bunkert, was er nur kriegen kann. Er gibt quasi nichts mehr her. Und dein Stoffwechsel wird immer träger.

Iss nichts vorm Schlafengehen

Frau isst heimlich

Am einfachsten für deinen Stoffwechsel ist es, wenn du mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr isst. Ich esse in der Regel nach 18 Uhr nichts mehr. Natürlich mache ich an besonderen Tagen auch mal eine Ausnahme. Im Prinzip fahre ich sehr gut damit. In letzter Zeit habe ich sogar festgestellt, dass meine letzte Mahlzeit immer öfters vor 16 Uhr liegt. Ich bin dann einfach so satt, dass ich abends nichts mehr runterkriege. Ich denke, dass vieles auch einfach eine Gewohnheit ist und bei mir hat es sich vom Arbeitsrhythmus her einfach so ergeben.

Wenn es bei dir doch öfters später werden sollte, dann versuche darauf zu achten, möglichst leichtverdauliche Sachen zu essen. Gemüsesuppen sind hier immer super. Wichtig ist, dass du hier immer einen guten Schuss Öl mit dranmachst.

Züchte nicht dein Sitzfleisch

In der heutigen Gesellschaft sitzen immer mehr Menschen im Berufsalltag. Und im Privatleben sieht es oft nicht anders aus. Abends sinken viele nur noch müde auf die Couch und machen den Fernseher an. Ich selbst bin ein absoluter Serien-Junkie – ich habe also nichts gegen Fernsehen. Es sollte nur nicht ein Sitzen vom Sitzen ins Sitzen sein.

Du solltest dich also auf jeden Fall zwischendurch immer mal bewegen. Auch gerne direkt nach der Arbeit noch einmal um den Block laufen. Oder raus in die Natur. Und immer mal wieder aufstehen und einfach ein paar Schritte gehen – auf der Arbeit und Zuhause.

Lass dich nicht stressen

Was hat denn nun Stress mit deinem Stoffwechsel zu tun? Tatsächlich eine ganze Menge. Hast du dich schon mal in stressigen Zeiten selbst beobachtet? Wenn du so darüber nachdenkst: Haben sich dabei deine Toilettengewohnheiten geändert? Oft ist es so, dass in stressigen Zeit nicht ausreichend Zeit für den Toilettengang genommen wird. Lieber wird alles zusammengekniffen. Oder die Situation schlägt dir allgemein auf den Magen.

Hier ziehe ich mal den Parasympathikus heran. Er gehört du deinem vegetativen Nervensystem und ist der Bruder vom Sympathikus. Wenn du nun unter Stress stehst, dann hat der Parasympathikus das Sagen. Dein Herz schlägt schneller, deine Lungen arbeiten verstärkt, deine Muskeln sind schon in der Startposition. Und was macht dein Verdauungssystem? Das macht gar nichts. Das hat sich in eine Ecke zurückgezogen und wartet darauf, bis der ganze Zirkus wieder vorbei ist. Und solange gibt es im Prinzip auch keine Verdauungstätigkeit, kein Stuhlgang, kein Gewichtsverlust.

Um deinen Stressgefühlen entgegen zu wirken, kannst du beispielsweise eine Entspannungstechnik wie Autogenes Training erlernen. Wenn du diese beherrschst, bist du schon mal gut gewappnet.

Fast-Food und Fertiggerichte sind No-Gos

Diese Beiden bringen deinen Stoffwechsel ziemlich schnell zum Erliegen. Schuld daran sind die vielen gesättigten Fettsäuren darin. Und nicht nur den. Nach Fast-Food und Fertiggerichten ist oft der ganze Körper hundemüde und du hast für nichts mehr Energie. Mal ganz abgesehen davon, dass die beiden Kandidaten völlig ungesund sind. Sie schädigen nicht nur deinen Darm, sondern treiben auch deine Blutfettwerte in die Höhe, ebenso wie deinen Cholesterinspiegel. Also nichts, was du gebrauchen könntest.

7 Tipps, wie du deinen Stoffwechsel ankurbeln kannst

Das solltest du auf jeden Fall tun:

Bewege dich

Yoga
Yoga

Nein, du musst jetzt nicht mit Sport anfangen, wenn dir das so gar nicht liegt. Es gibt nämlich ganz viele Alternativen. Es fängt schon damit an, dass du darauf achtest, dass du dich mehr bewegst. Die Klassiker: Treppen statt Aufzug, zum Bäcker im Ort laufen und nicht fahren, eine Station früher aussteigen auf dem Weg zur Arbeit.

Vielleicht findest du aber auch eine Sportart, die dir gefällt. Es gibt so viele verschiedene. Manchmal gehe ich im Sommer schwimmen. Am Allerliebsten mache ich jedoch lange Spaziergänge, am besten noch mit Pausen, damit ich die Natur bewundern kann. Und ich mach noch Yoga. Nein, kein schweißtreibendes und kein verrenkendes Yoga. Aber ich bewege mich dabei und manchmal muss ich mich dabei auch ein bisschen anstrengen. 😉

Weißt du, was ich mir noch vorgenommen habe? Wenn C irgendwann Normalität ist, dann gehe ich mit meinem Mann wieder tanzen. Ich kann dir sagen, dabei hast du echt viel Bewegung.

Iss dich immer satt

Meine Erfahrung ist: Nur wer satt ist, kann auch nachhaltig abnehmen. Entscheidend ist jedoch, was du für dein Sättigungsgefühl isst. Denn aus dem WAS heraus ergibt sich auch automatisch dein WIEVIEL. Und natürlich auch deine Kalorienmenge. Die Kunst einer richtigen Ernährung liegt darin, so viel von dem Richtigen zu essen, dass du pappsatt bist und dennoch abnimmst. Genau das findest du in der ketogenen Ernährung. Lese dir dazu auch gerne meinen Artikel „Ketogene Ernährung: Das solltest du wissen“ durch.

Für all diejenigen, die mit einem Normalgewicht gesegnet sind: Du wirst mit Keto nicht abnehmen, bis du nur noch ein Knochengerippe bist. Dein Körper weiß genau, was ideal für dich ist. Bei mir hat sich der Körper bei 66 Kilo eingependelt. Bei einer Größe von 170cm ist das optimal.

Futtere viel Ballaststoffe

Ballaststoffe regen deinen Stoffwechsel an. Es sind unverdauliche Teile der Pflanzenfasern. Du solltest täglich mindestens 30g zu dir nehmen. Bei Keto ist die Grundlage viel Gemüse und Salat. Dort verstecken sich schon ganz viele Ballaststoffe. Du findest sie aber auch noch in Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Toll sind vor allem Flohsamenschalen. Diese kannst du beispielsweise auch gut zum Brotbacken verwenden.

Übrigens sind Ballaststoffe tolle Helferlein: sie senken den Cholesterinspiegel im Blut und regulieren deinen Blutzucker. In Bezug auf deinen Stoffwechsel sind sie wahre Könner darin, im Darm aufzuquellen und deine Darmbewegung anzuregen. Somit hast du eine bessere Verdauung. Du solltest aber auch darauf achten, dass du immer ausreichend trinkst, da es ansonsten zur Verstopfung kommen kann.

Trinken, trinken, trinken

Fasten

Wo wir schon mal beim Trinken sind: Auch das ist enorm wichtig für deinen Stoffwechsel. Du kennst das bestimmt: Du hast zu wenig getrunken und irgendwann fühlst du dich müde und hast vielleicht auch noch Kopfweh.

Deinem Stoffwechsel geht es ähnlich. Wenn dieser nicht genug Flüssiges bekommt, wird auch er schlapp und träge. Abhilfe ist schnell geschaffen – einfach trinken. Optimal ist vor allem stilles Wasser und zuckerfreier Tee. Es gibt auch noch spezielle Teesorten, mit denen du deinen Stoffwechsel anregen kannst: Grüner Tee, Ingwer-Tee, Mate-Tee, Oolong-Tee und einige mehr.

Eiweiß als Sattmacher

Eiweiß hat beim Abnehmen eine Doppelfunktion, es ist praktisch ein Doppelagent. Auf der einen Seite sorgt Eiweiß für deinen Muskelaufbau. Ohne Eiweiß ist kein Muskelaufbau möglich. Da Muskeln wahre Kalorienvernichtungsmaschinen sind, ist es natürlich gut, wenn du viel davon hast.

Auf der anderen Seite sorgt Eiweiß dafür, dass du langanhaltend satt bist. Wenn ich manchmal fast nur Gemüse esse, mache ich mir ganz bewusst einen Nachtisch aus Milchprodukten. Manchmal nehme ich auch noch Eier dazu. Dann kann ich meinen Eiweißbedarf darüber abdecken und fühle mich wohlig satt.

Ach, eines habe ich noch vergessen: Alle guten Dinge sind ja drei – beim Eiweiß auch. Um Eiweiß aufzuspalten, braucht dein Körper mehr Zeit und Energie als für Kohlenhydrate. Du verbrauchst also mehr Energie und nimmst dabei auch noch ab. Coole Lösung, oder?

Würz‘ dich schlank

Manche Gewürze haben es ganz schön in sich. Wir lieben es leicht feurig. Deswegen ist es auch immer gut, wenn sich Besuch ankündigt, da ansonsten die meisten bei uns viele Dinge nicht essen können. Alleine unsere Suppen haben es oft ganz schön in sich. Aber wir übertreiben es auch nicht, denn ich möchte ja noch wissen, wie mein Essen schmeckt. Und nicht vor lauter Brennen im Mund und Tränen in den Augen nichts mehr wahrnehmen können.

Bestimmte Gewürze können deinen Stoffwechsel ankurbeln. Dazu gehören beispielsweise Chili, Kurkuma, schwarzer Pfeffer, Ingwer und Curry. Ich habe noch winzige rote Chili vom letzten Jahr, die wir getrocknet haben. Davon mache ich an meinen Pott Suppe nur zwei Stück, denn wie heißt es so schön: In der Kürze liegt die Würze. Sie sind also ganz schön scharf.

Es dürfen auch mal NEMs sein

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind bei vielen sehr beliebt. Ich plädiere schon immer dafür, diese sparsam und gezielt einzusetzen. Ich halte nichts davon, meinen Patientinnen zehn verschiedene Mittel aufzuschreiben. Das hat auch einen ganz einfachen Grund: Jedes dieser zehn Mittel bringt deinem Körper eine Info. Und mit zehn Infos auf einmal ist er einfach überfordert. Optimal finde ich bis zu drei Mitteln. Zur Not auch mal maximal fünf. Diese müssen dann jedoch auch wirklich zusammenpassen.

Wenn du nun deinen Stoffwechsel aus dem Winterschlaf holen möchtest, empfehle ich dir hierzu zwei NEMs:

SirtActive Kapseln mit Extrakten aus Grapefruit, Bio Matcha (Grüntee), Grünem Kaffee, Bitterorange und Guarana.

Sbiotic Kapseln mit Inulin und Milchsäurekulturen, insbesondere Lactobacillus gasseri, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus rhamnosus.

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Wenn du also unter einem trägen Stoffwechsel leidest oder abnehmen möchtest, dann beherzige diese Tipps. Du wirst sehen, wie sehr du selbst deinen Stoffwechsel beeinflussen kannst.

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Liebe Grüsse, Silvia

Wunschgewicht

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Bildnachweis:

  • Titelbild: Depositphotos, vova130555@gmail.com, ID 88071584
  • Frau unter Decke: Depositphotos, zaretskaya, ID 19075403
  • Frau auf Wiese: Pixabay, silviarita

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