Meine Welt – wie sie mir gefällt

Sara Menzel-Berger hat zur Blogparade aufgerufen: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.“ Sofort, als ich diesen Satz gelesen hatte, war mir klar: da bin ich dabei! Nicht, weil mir sofort etwas dazu eingefallen wäre. Ganz im Gegenteil. Momentan sitze ich vor meinem weißen Blatt und weiß noch gar nicht, über was ich schreiben werde.

Warum mir klar war, dass ich hier dabei sein muss?

Das ist ganz einfach. Ich bin ein absoluter Pippi Langstrumpf-Fan. Ich bin quasi mit ihr großgeworden. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich mit meiner Enkeltochter Pippi Langstrumpf anschauen kann. Sie ist erst dreieinhalb Jahre, also muss sie noch ein bisschen warten. Aber wir schauen uns zumindest schon mal das Video mit dem typischen Pippi-Lied an.

So, zurück zu meinem Thema.

ICH mache mir die Welt, wie sie MIR gefällt.

Corona-Zeiten sind für viele nicht so einfach. Mir selbst konnte nichts Besseres passieren. Ich liebe diese Zeit. Für mich hat sie (fast) nur positive Dinge gebracht. Okay, ich verdiene manchmal ein bisschen weniger, da mein Seminarzentrum geschlossen ist. Aber ansonsten sehe ich nur Vorteile.

Was hat sich für mich durch Corona geändert?

Punkt 1: Eine neue Form der Partnerschaft.

Mein Mann ist seit einem Jahr zuhause in mobilem Arbeiten. Ich genieße es unwahrscheinlich. Früh morgens gehen wir zusammen mit den Hunden im Wald spazieren. Dann begibt sich jeder an seinen Arbeitsplatz: er unten, ich oben. Mittags essen wir dann zusammen. Zwischendurch kann ich auch mal schnell nach unten huschen und mir ein Küsschen klauen. Was will Frau mehr?

Spaziergang mit den Hunden

Punkt 2: Ich darf den ganzen Tag zuhause bleiben.

Was ist daran so besonders? Für mich ist es einfach wundervoll. In der kälteren und dunklen Jahreszeit gehe ich eh nicht gerne aus dem Haus. Und wenn es warm ist, bin ich gerne draußen im Garten. Meine Arbeit kann ich mir überwiegend einteilen, wie ich möchte. Ich muss mich nicht großartig umziehen, um in meine Naturheilpraxis bzw. in mein Seminarzentrum zu gehen. Auch wenn ich nur drei Minuten zu Fuß dorthin habe, ist es mir manchmal schon zu viel. Ganz besonders im Winter.

Punkt 3: Ich gebe meine Entspannungskurse zuhause.

Ich hatte das große Glück, dass ich beim ersten Lock-down mein ganzes Equipment für Onlinekurse schon hatte. Ich bin also direkt eine Woche später schon auf Onlinekurse umgestiegen. Ich habe mir in meinem Homeoffice eine Yoga-Ecke eingerichtet. Es ist zwar manches anders als bei vor-Ort-Kursen, jedoch lässt sich alles irgendwie regeln. Sogar die Krankenkasse, für die ich Kurse gebe, hat auf online umgestellt. Ich kann also meine Entspannungskurse nach wie vor abhalten.

Meine Yoga-Ecke zuhause

Punkt 4: Ein Traum wurde wahr.

Schon als Kind habe ich Geschichten geschrieben. Ich wollte schon immer Autorin sein. Ich liebe Buchstaben, Wörter, Sätze, ganze Erzählungen. Und ich bin fest der Meinung, dass ohne Corona nichts aus meinen Büchern geworden wäre. In 2020 habe ich ein Buch alleine geschrieben, zwei alleine herausgegeben und ein weiteres zusammen mit zwei Kolleginnen herausgegeben. Weitere Bücher sind in Planung.

Meine Bücher/eBooks

Punkt 5: Zurück zu alten Pfaden.

Anfang 2020 ergab sich eine große Änderung in meinem Online-Leben. Vorher war ich nicht nur in meinem Seminarzentrum entspannungsmäßig unterwegs, sondern auch online. Online war es ein ständiges Hin- und Hergezappel, irgendwie war es nicht das Wahre, aber ich konnte es nicht richtig fassen.

Dann kam der Durchbruch. Kolleginnen baten mich, eine Keto-Challenge abzuhalten. Als Heilpraktikerin und studierte Ernährungsberaterin habe ich mich gerne dazu bereiterklärt. Hatte ich doch jahrelang Ernährungsberatungen in meiner Praxis durchgeführt. Und was passierte: Ich entdeckte meine alte Leidenschaft wieder. Die Ernährungsberatung online war geboren. Es gab sie also nicht nur in meiner Praxis, sondern ab dann auch online.

Punkt 6: Ernährungs-Boxen wurden geboren.

Durch Corona hatte ich mehr Zeit als vorher. Das lag einfach daran, dass meine Entspannungskurse zusammengefasst oder gekürzt wurden. Also machte ich mich an das Erstellen von Online-Ernährungsprogrammen. Ein Name musste her. Ein Markenzeichen. Also wurden aus meinen ganzen Programmen „Boxen“. Es gibt die Keto-Box, die Rezepte-Box, die Speck-weg-Box, die Purzel-Pfunde-Box, die Wunschgewicht-Box. Und das war garantiert noch nicht das Ende.

Damit möchte ich folgendes sagen: All‘ diese Inhalte gingen mir ganz leicht von der Hand. Im Entspannungsbereich habe ich keinen einzigen Online-Kurs zustande gebracht, außer den üblichen Verdächtigen, die ich ja sowieso schon hatte. Allein dies hat mir gezeigt, wo meine Online-Leidenschaft liegt.

Mein digitaler Kursraum

Punkt 7: Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt.

Vieles hat sich durch Corona verändert. Du kannst es an einer Hand abzählen, wie oft ich innerhalb des letzten Jahres einkaufen war. Das hat alles mein Mann übernommen. Aber ich vermisse es auch nicht.

Unsere Kochkünste haben sich enorm verbessert und erweitert. Das haben wir Corona zu verdanken. Und natürlich auch unserer Umstellung auf ketogene Ernährung. Diese hat wieder Lust darauf gemacht, neue Rezepte auszuprobieren.

Ich genieße jeden Tag und bin dankbar. Wir wohnen auf dem Land, haben den Wald quasi vor unserer Haustür. Wir haben ein weitläufiges Haus, so dass wir uns nicht gegenseitig auf den Wecker gehen können. In unserem Garten genießen wir die Sonne und unsere Hunde können herumtollen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, schön warm und genug zu essen. Und vor allem sind wir gesund. Was möchte ich mehr vom Leben?

Hmm, war dies eine rhetorische Frage? Jein. Wie gesagt, ich bin dankbar für das, was ich habe. Aber ich möchte noch mehr.

Meine Vision

Mein Traum bzw. meine Vision

Wenn du mich sehr gut kennst, weißt du vielleicht von meinem großen Traum. Ich möchte einen Bauernhof. Ja, tatsächlich, das ist mein großer Traum, mein großes Ziel. Allerdings möchte ich keine Bäuerin sein. Das heißt, ich möchte keine Landwirtschaft und keine Tiere. Außer meinen geliebten Hunden natürlich. Und Hühner – die hätte ich auch gerne.

Was will ich mit einem Bauernhof?

Vor allem möchte ich viel Land um mich herum. Ich möchte einfach meine Ruhe haben. Und ich träume von einem Bauerngarten. Er muss nicht sehr groß sein. Aber ich möchte mein eigenes Gemüse anbauen. Und ich hätte gerne große Bäume auf meinem Grundstück. Dort würde ich gerne im Schatten sitzen und arbeiten. Menschen helfen. Menschen bei ihren Ernährungs- und Gesundheitsproblemen helfen.

Wenn ich meine Augen zumache, sehe ich mich dort sitzen. Manchmal alleine, manchmal mit Gruppen. Ich arbeite nämlich sehr gerne mit Gruppen zusammen. Früher hatte ich in meiner Praxis einen Ernährungs-Club. Diese Abende waren immer sehr schön. Warum so etwas nicht wieder ins Leben rufen? Ich merke schon – meine Gedanken springen wieder. Aber in Zeiten von W-LAN und Zoom ist alles möglich. Egal, wo ich mich befinde.

Meine Vision besteht also aus zwei Teilen:

Erstens möchte ich einen Bauernhof oder etwas Ähnliches, welcher viel Ruhe und Entspannung ermöglicht. Viel Natur um mich herum.

Zweitens möchte ich auch weiterhin für Menschen da sein, ihnen helfen, sie unterstützen. Helfen mit meiner Ernährungsberatung bei Darmproblemen, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Übergewicht. Aber auch gestressten, überforderten und entspannungsbedürftigen Menschen.

Und nach Möglichkeit würde ich gerne diese beiden Teile miteinander verbinden.

 „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.“

Wahrscheinlich liebe ich Pippi Langstrumpf so sehr, da sie sich ihren Traum erfüllt hat. Sie lebt in der wundervollen Villa Kunterbunt mit ihren Tieren. Ihre Tür steht immer offen für ihre Freunde.

Vielleicht finde ja auch ich noch meine Villa Kunterbunt und auch ich kann meine Tür offen stehen lassen für Menschen, die mich brauchen.

In diesem Sinne: Lasst uns weiterhin an unsere Träume glauben!

♥ ♥ ♥

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Liebe Grüsse, Silvia

PS: Kennst du schon meine Facebookgruppe Zuckerfrei ♥ Ketogen ♥ Abnehmen? Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort treffen.

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