Die Grillsaison genießen

Grillsaison

Bei uns wurde die Grillsaison schon vor Wochen eröffnet. Kein Wunder bei dem schönen Wetter. Und aufgrund Corona macht mein Mann auch Homeoffice so wie ich, also passt das wunderbar.

Wir sind ja in der Regel Schönwettergriller. Wir kannten aber auch einen Amerikaner, der auch bei Schnee und in Winterklamotten auf der Terrasse gegrillt hat. 😉 Wie du siehst, ist somit für manche Menschen das ganze Jahr über Grillsaison.

Für mich bedeutet es eher Wärme, Sonne, Sommer, Garten, Freunde einladen und viel leckeres Essen. Und eben dieses kannst du auf ganz unterschiedliche Art und Weise grillen. Ich muss gestehen, für das Grillen ist bei uns mein Mann zuständig. Ich kümmere mich lieber um die Salate und die Beilagen.

Grillen mit …?

Früher hatten wir einen Holzkohlegrill. Das war vielleicht immer ein Elend. Der Salat und die Beilagen waren schon längst fertig, aber die Kohle hat immer noch nicht richtig geglüht. Und wenn wir fertig mit dem Essen waren, hätte man dann auf der Kohle noch ein ganzes Pferd grillen können. Irgendwie war das immer suboptimal.

Irgendwann hatten wir es dann mal mit einem Tisch-Elektrogrill versucht. Fand ich eigentlich ganz nett. Aber wenn Besuch da war, war dieser natürlich viel zu klein. Und für meinen Mann als echten Griller war das nur ein Spielzeug.

Aber dann, dann kam der Gasgrill. Und dabei sind wir dann auch geblieben. Inzwischen träumt mein Mann schon wieder von einem größeren Gasgrill. Ich bin mal gespannt, ob wir den Sommer ohne neuen überstehen oder ob nicht doch ein neuer in unseren Holzpavillon einzieht. Wieso nur habe ich das Gefühl, dass der alte schon ausgedient hat?

Was du alles auf dem Grill machen kannst

Auf unserem Grill können wir fast alles machen. Schön finde ich, dass auch noch eine Kochplatte dabei ist. Dies hat sich als sehr praktisch erwiesen. Dort kann ich auch einfach mal Reste vom Vortag erwärmen.

Auf dem Grill selbst kannst du für alle Vorlieben und Geschmäcker etwas machen. Dabei ist es egal, ob du Fleisch- oder Fischesser oder Vegetarier bist. In letzter Zeit teilen wir den Grill auch öfters. Links wird Fleisch oder Fisch zubereitet, rechts steht meine Auflaufform mit irgendwelchen Gemüseabwandlungen. Das passt immer super zusammen.

An Fleisch eignet sich eigentlich alles, egal ob das Rinder- oder Schweinesteaks, Hähnchenschlegel oder -brust oder Putenschnitzel sind.

Auch Fisch lässt sich super grillen. Bei dem Gedanken an ein Lachssteak läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Aber alle anderen Fischarten gehen natürlich auch. Ich persönlich mag auch gerne Shrimps vom Grill.

frisches Gemüse
frischer Salat und Gemüse

Gemüse mache ich, wie gesagt, gerne in der Auflaufform mit einer schönen Soße. Eingelegte Gemüsespieße finde ich aber auch toll. Hier kannst du richtig kreativ werden.

Beilagen zu Gegrilltem

Zu gegrilltem Fleisch oder Fisch passt auch sehr gut Salat. Gerade an Salaten hast du eine riesige Auswahl und du kannst sie unterschiedlich miteinander kombinieren.

Wir mögen sehr gerne grüne Salate mit einem einfachen Dressing. Oft mache ich mehrere Salate. Gerade letzte Woche hatte ich mal wieder ein neues Rezept ausprobiert und zwar Eiersalat mit Staudensellerie und Schinken. Wie ich darauf gekommen bin? Ganz einfach. In unserer Gemüsekiste, die mein Mann zurzeit freitags holt, war Staudensellerie drin. Diese Kisten sind schon fertig gepackt. Du kannst dir also nicht aussuchen, was du gerne hättest. Also musste ich mir überlegen, was ich mit dem Staudensellerie mache. Und dabei kam dann das heraus. Mein Mann war zuerst skeptisch, aber dann fand er ihn richtig lecker. Geschmacklich ähnelte er sehr dem Schichtsalat.

Aber auch ein Bauernsalat, ein griechischer Salat, ein Eiersalat mit Spargel oder ein Spinatsalat geht ganz flott.

Spinatsalat
Spinatsalat mit Wildfleisch

Und natürlich kannst du alle Arten von Gemüse dazu machen.

Rezept Grillgemüse

Ich liebe beispielsweise Grillgemüse:

Zutaten

  • 1 rote Paprika
  • 1 Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Packung frische Pilze
  • 1 Packung Feta
  • 1 großer Schuss Olivenöl nativ, kaltgepresst oder Rapsöl
  • Cayenne-Pfeffer

Zubereitung

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit dem zerkrümelten Feta in eine feuerfeste Auflaufform geben, mit dem Pfeffer würzen und dem Öl übergießen. Alles miteinander vermischen.

Danach auf den Grillrost stellen und 20-30min. garen. Im Winter mache ich das oft im Backofen.

Du würdest gerne deine Ernährung umstellen? Du hast jedoch Problembe beim Umsetzen? Dann melde dich doch einfach bei mir. Ich unterstütze dich gerne. Email: info@naturheilpraxis-berft.de. Oder nutze mein kostenfreies 15-minütiges Kennenlerngespräch: Tel. 06374 47 11.

Rezept Zucchini-Rettich-Salat

Auch ein Zucchini-Rettich-Salat passt gut zu Gegrilltem:

Zutaten

  • 250 g Zucchini
  • 250 g Rettich
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Essig
  • etwas Saft einer Zitrone
  • eine Prise Salz, Pfeffer
  • Kräuter deiner Wahl

Zubereitung

Den Rettich schälen, die Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Beide entweder mit Hilfe eines Sparschälers in Streifen schneiden oder einen Spiralschneider zur Hilfe nehmen.

Die Zwiebeln schälen und hauchdünn schneiden. Alles miteinander vermischen.

Aus Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Gewürzen und Kräutern eine Soße herstellen. Diese erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, da der Rettich ansonsten zu viel Wasser zieht.

*Produktempfehlung: WMF Kult X Spiralschneider elektrisch

Geht grillen auch zuckerfrei?

Ein ganz klares JA von mir. Gerade grillen ohne Zucker finde ich super einfach. Im Prinzip gibt es eigentlich nur einen kleinen Trick dabei: am besten ist, du bereitest alles selbst zu. Ich finde beispielsweise Gemüseschnippeln sehr beruhigend und entspannend.

Fertigprodukte wie Saucen, Ketchup, Dips und ähnliches sind somit tabu, da sie jede Menge an Zucker enthalten. Und oft auch einiges an unnötigen Zusatzstoffen. Diese solltest du lieber selbst herstellen, dann weißt du genau, was darin ist.

Rezept Barbecue-Sauce

Hier ein Rezept für eine Barbecue-Sauce:

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehe, feingehackt
  • 1 Tube Tomatenmark (200g)
  • 2 TL Senf, z.B. Bärlauch- oder Chilisenf
  • 2 EL Essig, z.B. Balsamico
  • 2 EL Sojasauce
  • 0,5 TL Salz
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 2 TL Paprikapulver
  • evtl. etwas Stevia zum Süßen
  • 300 ml Wasser

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam zum Köcheln bringen. Die Sauce ca. 30min kochen lassen. Je länger du sie kochen lässt, desto dickflüssiger wird sie. Danach abkühlen lassen. Sie hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank.

Achtung: Alleine die 200g Tomatenmark beinhalten schon 37g Kohlenhydrate. Deswegen solltest du sie sparsam verwenden, wenn du dich beispielsweise ketogen ernährst.

Rezept Aioli

Ich bevorzuge lieber eine selbstgemachte Aioli:

Aioli
Aioli

Zutaten

  • 1 Becher Creme fraiche
  • 2 frische Knoblauchzehen
  • 1 Prise Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse drücken, mit den anderen Zutaten vermischen. Fertig.

Anstatt Creme fraiche kannst du alternativ auch Quark, Schmand und Mayonnaise (jeweils ein Drittel) nehmen.

Wenn du möchtes, kannst du auch noch frische Kräuter dazumachen.

♥ ♥ ♥

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Grillen und viele leckere Gerichte.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen.

Liebe Grüsse, Silvia

PS: Kennst du schon meine Facebookgruppe “Zuckerfrei ♥ Ketogen ♥ Abnehmen“? Schau doch einfach vorbei. Ich freue mich, dich dort zu treffen.

*Im Text verwendete Links stellen Affiliatelinks dar, d.h. wenn du den Links folgst und Waren erwirbst, erhalte ich eine Provision. Für dich ändert sich nichts am Preis.

Bildnachweis:

  • Titelbild: Depositphotos, alexraths, ID 73049901
  • Aioli: Depositphotos, HandmadePicture, ID 71089384

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.